Die kleine Laura Ingalls, ihre Schwestern Mary, Grace und Carrie, und natürlich die Eltern Caroline und Charles Ingalls gehören für viele Menschen zu den alten Freunden im Fernsehen. Hier gelang eine TV Produktion, die von Anfang an hohe Erfolgsquoten zeigte, und bis heute, mehr etwa 30 Jahre nach Produktion der letzten Folge, einen enormen Beliebtheitsgrad aufzeigt. Als Vorlage diente das Buch der Autorin Laura Ingalls Wilder, allerdings wurde hier und dort einiges an der Handlung verändert, um für das Fernsehen den gewollten Spannungsgrad und die Ansprache an Zielgruppen zu erreichen.

Es kann schon einmal passieren, dass das kleine Mädchen, von seiner Mama darauf hingewiesen, vor dem Fernseher sitzt und begeistert den Abenteuern der zunächst kleinen, am Ende aber verheirateten und erwachsenen Laura zu folgen. Es wird aber auch eine Tatsache sein, dass sich manche Mama gerne noch einmal dazu setzt, um die Folgen anzuschauen. Und bis man sich versieht, findet man einen weiteren Fan in der Familie, nämlich die Oma, die es auch nicht lassen kann, die alten US-Serien noch einmal anzuschauen.

Laura Ingalls hat eine glückliche, wenngleich durch Armut und viel Arbeit schwere Jugend, die sie aber durch die Liebe ihres Vaters und der restlichen Familie toll meistert. Zunächst sind es die Geschichten eines kleinen Wildfangs, der immer wieder in Schwierigkeiten gerät, diese aber durch Sympathie immer wieder gut machen kann. Auch die Streiche gegen Harriet Oleson, einen alten Dragoner, nimmt man der kleinen Laura niemals übel – im Gegenteil: Man freut sich, wenn wieder alles gut ausgegangen ist, und die mit Standesdünkeln behaftete Mrs. Oleson wieder als die Dumme dasteht. Insgesamt gibt es für die Fans von „Unsere kleine Farm“ 207 Sendungen, aufgeteilt in 9 Staffeln – immer wieder amüsant, spannend, herzergreifend und einfach fesselnd. Für den mittlerweile verstorbenen Michael Landon einer seiner größten Erfolge.

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